Geschichte
Die ersten urkundlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1160 – damals wurden bereits Herrenschützing und Oberharrern genannt. Die Ortschaft Slat, nach der die Gemeinde benannt ist, wurde 1399 erstmals erwähnt. Von 1854 bis 1965 brachte die Kohlebahn die Kohle von der Kohlgrube zum Bahnhof Breitenschützing, jahrzehntelang auch mit Fahrgästen.
Schlatt ist landwirtschaftlich geprägt, mit wachsendem Anteil an Gewerbe und Wohngebieten: 11,07 km², rund 1.336 Einwohner. In Staig befindet sich die Verbandskläranlage. Sehenswert ist die Philippsbergkirche von 1488 mit ihrer beweglichen Fastenkrippe; zwischen Breitenschützing und Oberharrern wurden Reste der römischen Siedlung Tergolape entdeckt.
Ortskanalisation
1974 trat Schlatt dem damaligen Abwasserverband „Kläranlage Schwanenstadt“ bei. 1992 fiel der Beschluss, die gesamte Kanalisation an den RHV Schwanenstadt-Umgebung anzuschließen. Im großen Kanalprojekt 1997 wurde das ganze Gemeindegebiet kanalisiert – um rund € 4,36 Mio., mit 11,8 Kilometern Schmutzwasserkanal, 8 Kilometern Druckleitungen und 14 Pumpwerken. Später folgten der Philippsberg und neue Siedlungsgebiete.
Heute: 15.734 Meter Freispiegelkanal, 8.813 Meter Druckkanal, 1.303 Meter Regenwasserkanal, 21 Pumpwerke, 3 Retentionsbecken und 441 angeschlossene Objekte. Nur 5 landwirtschaftliche Objekte sind nicht angeschlossen.
1974
Beitritt zum Verband
98,5 %
Anschlussgrad
21
Pumpwerke

