Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung von Desselbrunn findet sich im Stiftsarchiv von Admont: In einer Schenkungsurkunde aus der Zeit von 1179 bis 1189 wird ein Henricus de Thechsilbrunne als Zeuge genannt – gemeint ist eindeutig das heutige Desselbrunn.
Die Gemeinde umfasst 17 Ortschaften mit einer Fläche von 1.737 Hektar und rund 1.800 Einwohnern.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Traunfall, wo die Traun bei entsprechender Wasserführung über schroffe Felsen hinabstürzt.
Ortskanalisation
1992 wurde mit dem Bau der Ortskanalisation begonnen, 2007 war sie abgeschlossen. Seither kommen nur noch Erweiterungen für Betriebsbaugebiete und neue Baugrundstücke dazu. Die Investitionen betrugen rund € 5,75 Mio.; 505 Objekte sind angeschlossen.
Desselbrunn ist auch Mitglied des Abwasserverbandes Ager-West: Die Abwässer von Deutenham und Sicking fließen in dessen Kläranlage. Für kleinere Ortschaften mit überwiegend landwirtschaftlichen Betrieben ist laut Entsorgungskonzept kein Kanal vorgesehen.
1992–2007
Bau der Ortskanalisation
89 %
Entsorgungsgrad
505
angeschlossene Objekte
